Lukas in Kalimantan

Kalimantan/ Indonesien










































Biographie

  1. Der Falter setzt sich sachte auf eine Blume und flattert dann weiter. Millionen von Falter kommen und gehen. Tropenfalter leben dort, wo ich geboren bin. Indonesien. Banjarmasin. Barito. Borneo. 1958

  2. Das Meer war mir schon immer etwas unheimlich. Trotzdem zieht es mich an wie ein Magnet. Viele Wochen fahren wir auf der „Victoria“ zurück nach Europa. Karachi. Aden. Bengalen. Ceylon. 1966

  3. Lehrer kommen und gehen. Schulkameraden hier und dort. Primarschule Meilen, Spalenschulhaus und Holbeingymnasium. Noten werden immer schlechter. Ich liebe den Wald. Die Rehe. 1972

  4. Im Orientexpress nach Istanbul. Lehrabschluss im Sack: Pflanzenschutz. Grundlagenforschung. Per Bus und Autostopp durch den Nahen Osten. Was ist das Leben? Was ist Gerechtigkeit? 1978

  5. Der Geruch von gesunder Erde, der Staub des Mähdreschers, melken, pflügen, Marktstand. Den zweiten Lehrabschluss im Sack: Bauer. Berührung mit dem Numinosum. Spirit. 1980

  6. Zuhause in den Zentralanden. Regenzeiten und Trockenzeiten. Titicacasee. Sprache der Indianer lernen. Rio Grande und Apollobamba. Haus aus Lehm bauen. Hasen, Karpfen. 1985

  7. Heiraten und zwei Mädchen kommen zur Welt. Dort in Bolivien. Illampu. Stille und Weite. Leidenschaft für Entwicklung. Entfaltung. Wege finden. Kurse geben. Organisationen gründen. 1990

  8. Filmschnitt. Pause. Eis essen. Wieder in der Schweiz. Was bedeutet hier Entwicklung? Wohin entfaltet man sich im Land des Wohlstands? Dritte Ausbildung. Organisator. Unternehmensberatung. 1993

  9. Wieder Regenzeiten und Trockenzeiten. Im Königreich Jajarkot. Westhimalaya. Nepal. Projekt. Alphabetisierung. Abgelegen: Tagesreisen zu Fuss. Mit Kindern. Guerillas. Unruhen. 1997

  10. Projektberatungen in Indien, Kolumbien, Salomonen. Unternehmensberatung in Industrie, Banken, Gesundheitswesen. Seminare in Serie. Prozess. Projekt. Wo liegt der Fehler? Überall? 2000

  11. Bildbearbeitung und Architekturzeichnen. Acrylmalen und räumliches Gestalten. Schule für Gestaltung Basel. Zwei Jahre täglich üben. Aktzeichnung. Buchbinden. Radierung. Formgebung. 2006

  12. Der Falter kommt, setzt sich kurz hin, geht wieder. Geschichten entstehen und werden vergessen. Bilder erzählen. Träume auch. Malen. Transformation suchen. Neue Stufen, neue Phasen. 2012